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Grundlagen des animierens
Dieses Tutorial ist 3-geteilt, um die Übersicht einfacher zu gestalten in:

1) Vorwissen (Diese Seite)
2) Fortbewegung
3) Gestiken und Emotionen


Kapitel 1
Vorwissen



Im folgenden Tutorial soll es um die ganz grundlegenden Schritte des animierens mit LEGO™ gehen. Für alle diejenigen, die sich für das Trickfilmen mit LEGO™ interessieren, aber noch nicht so richtig wissen wie überhaupt eine Animation zustande kommt oder lernen möchten eine Figur laufen zulassen, oder eine Bewegung auszuführen. Zunächst empfiehlt es sich einige kleinere Vorbereitungen zu treffen: Man benötigt im einfachsten Fall eine Minifig (Legomännchen) und eine LEGO™ Grundplatte mit Noppen, auf der sich das Minifig bewegen soll. Zusätzlich empfiehlt sich das Parathalten einer Pinzette und etwas Bastelknete in verschiedenen Farben.

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FPS: Bevor allerdings mit dem animieren begonnen werden kann muss darüber entschieden werden, mit welcher fps "frames per second" (Bilder pro Sekunde) die Animation im späteren Film abgespielt werden soll. Generell gilt: Umso mehr Bilder pro Sekunde gezeigt werden, desto flüssiger erscheint die Bewegung (Bis zu einem Maximum von 24fps, alles darüber liegende nimmt das Auge nicht mehr wahr). Aber umso mehr Bilder pro Sekunde gezeigt werden sollen, desto mehr Arbeit macht es die Animation zu erstellen. Wählt daher eure Ziel-fps sorgfältig aus. Nehmt euch nicht zuviel für den Anfang vor, ihr werdet überrascht sein wieviel Arbeit eine hohe fps macht. Wählt aber auch keine zu niedrige fps, da die Animation sonst zu ruckelig wird. Besonders etabliert hat sich die 15fps-Animation. Diese wird von den meisten Brickfilmern bevorzugt, da die Animation mit 15fps schon sehr flüssig ist und sich der Arbeitsaufwand in Grenzen hält. 10fps wäre eine gute Einstiegs-fps, da die Animation gut aussieht und der Arbeitsaufwand viel geringer als bei 15fps ist. Wem 10fps immernoch zuviel Arbeit ist, oder keine flüssige Animation möchte sollte nichtsdestotrotz nicht unter 5fps arbeiten. Mit 5fps ist der Arbeitsaufwand bereits minimal und die Animation leidet schon sichtlich in ihrer Qualität. Wählt also eure fps zwischen 5 und 24fps, wobei alles über 15fps nicht empfehlenswert ist. Bleibt ein Bereich von 5 bis 15fps.
>> Persönlich würde ich an alle die sich in eine sehr hohe fps vernarrt haben empfehlen maximal 17fps zu wählen, da Zeichentrickfilme im Fernsehen mit 17fps ausgestrahlt werden. Der Unterschied zwischen Kinofilm (24fps) und Zeichentrick (17fps) ist nur für das geübte Auge erkennbar.<<

Alle in diesem Tutorial angeführten Beispiele sind für 12 bis 15fps ausgelegt. Wer weniger fps benutzen will kann die Vorgegebenen Bewegungsmuster nutzen indem einzelne Bilder ausgelassen werden. Wer mehr fps benutzen will muss feinere Zwischenschritte zusätzlich einbauen (nicht empfohlen).


Stop-Motion:
Im Grunde ist das animieren nichts weiter als das knipsen von Hunderten von Einzelbildern, in denen die Figuren immer um wenige Millimeter weiterbewegt werden. Dieser Vorgang wird unter anderem auch als Stop-Motion bezeichnet. Eine Figur oder Gegenstand wird fotografiert, dann weiterbewegt und wieder fotografiert. Die einzelnen Bilder können dann mit kostenloser Software am Computer zu einer Film-Datei (Sequenz) zusammengezurrt werden. Eine Animation ist also nichts weiter als ein digitales Daumenkino, in dem Einzelbilder schnell hintereinander weggezeigt werden. Das Auge kann die Einzelbilder nicht mehr erfassen und so entsteht ein "Film im Kopf".

Beispiel: Bücken

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3buecken_0009 4thumb_buecken_0010
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7buecken_00128buecken_0012
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Auf den Bildern ist gut zu erkennen, das die Figur in jedem Bild ein klein wenig weiterbewegt wurde. Sind alle Bilder einer Bewegung (oder Szene) fertig, so werden diese zu einer Sequenz gebunden. (siehe Tutorial: Software). Wichtig bei diesem Beispiel des bückens ist, dass die Bewegung langsam anfängt in der Mitte schneller ist und am Ende wieder langsamer wird. Denn kein Mensch kann sich in einer monotonen Geschwindigkeit bewegen. Eine jede Bewegungsanimation hat einen Anfang und ein Ende welche langsamer als die eigentliche Bewegung sein müssen. Um dafür aber ein Gefühl zu bekommen heisst es "üben, üben, üben".

>>Weiter zu Fortbewegung >>

Dieses Tutorial wurde von Pinus [P.] Hauser für Brick-Trick verfasst
Kontakt unter: P@lux-studios.de

Bewertung: Durchschnittliche Bewertung: 3.93939393937  33 Bewertung(en)     

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