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Kamerawinkel/Cinematographie
"Die Veränderung ist die einzige Beständigkeit" Was hat dass denn damit zu tun? Das bedeuet, dass sich das "Seh-Verhalten" und die Seh-Gewohnheit" stets verändern. Wie z.B. die Gewohnheit bei Blockbustern, immer bessere und "echtere" Effekte zu beherbegen (KingKong, HDR, HP, Parl-Habour), ändert sich auch die der Cinematographie, oder besser gesagt der Kamerawinkel, Kameraführung, Schnitt, usw. Bestes Beispiel dazu ist "Matrix" Nahaufnahmen hart gewechselt mit Totalen, Zeitlupen, Bullet-Time, Chroma-Farben etc. Alles wirkt heute besser als damals. Aber dennoch folgen alle Filme einem Grundprinziep.
Aber was macht nun einen guten Film aus? Ein wichtiger Punkt sind eben die verwendeten Kamerawinkel/positionen, also die Cinematographie.
Vogelperspektive
Bei den objektiv "weniger tollen" Brickfilmen fällt sehr oft auf, dass oft nur aus der Vogelperspektive(von Oben)gefilmt wird.
Im richtigen Kino-Film ist das ja nun aber nicht/selten so. Vogelperspektiven eignen sich eigentlich nur dazu, um dem Betrachter einen Überblick über das Umfeld zu geben.
Man weiss, wo man sich befindet, wie die Lokalität/dasUmfeld aussieht, wieviele Personen anwesend sind, etc. Sehr gut lässt sich aber damit eine "Überwachungskamera" darstellen, oder die Spannung vor einer Schlacht/Kampf. Das natürlich wieder um zu Zeigen, wer sich wie und wo befindet. All zu lange sollte man also nicht in "von oben" Filmen.Wenn sich die örtliche Begebenheit ändert/verändert, ist diese Einstellung aber die beste, um das zu zeigen.
Augenhöhe
Dem zufolge solltest Du nach den "Einstig" in den Film die Kamera erstmal auf Augenhöhe runterholen, wie auf dem Bild sehr schön zu sehen ist. Man fühlt sich optisch genau so gros wie die Figur, und kann die Welt aus ihrer Sicht wahrnehmen. "Mittendrin statt nur dabei", ist hier das Motto. Kinofilme werden ebenfalls auf Augenhöhe, wenn nicht sogar noch einen kleinen "Tick" tiefer, also von "unterm Kinn" aufgenommen. Diese Kameraposition ist die "normalste", die somit einen Film dominieren sollte. Interessant macht hier aber einen Film auch, wenn in dieser Einstellung auf "Detail", dem Close-Up gefilmt wird. So kann man in der Totalen zeigen, wie eine Figur in einem Raum einen Becher auf den Tisch stellt. Das abstellen selber aber wird in Close-Up, also ganz "nah dran" gezeigt, danach geht es dann z.B. in voriger Einstellung weiter. - Die Abwechlung halt, die einen FIlm optisch interessant macht.
Froschperspektive
Aber immer "nur" auf Augenhöhe zu Filmen, und dass immer aus der gleichen Position kann sehr schnell langeweile aufkommen lassen. Man sollte nie länger als 4-8 Sekunden aus ein und der selben Position am Stück filmen. Ein Gewisser Rythmus sollte gefunden werden. Dazu aber später mehr.
Von unten, der Froschperspektive kann man sehr gut Spannende und gewaltige (nicht gewalttätige) Aufnahmen filmen. Zeigt man Figuren in dieser Position, können sie böse, wütend, verdutzt, überlegend, stark emotional dar gestellt werden. Gebäude (Pyramide, Schlösser, Hochhäuser, Statuen) können somit ebenfalls Überwältigend, mystisch, und überdimensional dar gestellt werden. Bei solchen Aufnahmen die Kamera noch tiefer setzen und nach schräg-oben Filmen.
Die Bilder stammen mit freundlicher Genehmigung aus dem Film "Vom Fischer und seiner Frau" von Mirko Horstmann.
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