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Kamera
Nichts wird in den Foren - Brickboard und Brickfilms - so oft und gerne diskutiert und befragt wie die Wahl nach der besten Kamera um Brickfilme zu machen.
Und auf keines wie dieses Thema gibt es so unterschiedliche und weitreichende Antworten und Philosophien. Bricktrick will versuchen - ohne für eine Kamera-Art Partei zu ergreifen oder Werbung für eine dieser zu machen - die gänigsten Methoden und Kameras vorstellen.
1. Webcam
Will man einen Ur-Typischen Legofilm drehen, kommt man um die alte Web-Cam nicht herum. Webcams kann man schon für sehr wenig Geld bei Ebay ersteigern. Wer eine Web-Cam nimmt sollte darauf achten, das nicht die Web-Cam schön aussieht, sondern dass man mit ihr schön filmen kann. Dass kann man am besten mit einem flachem Gehäuse. Eine Cam die nicht höher als eine Zigarettenschachtel tief ist, ist die beste, da man sie optimal in ein Legoset stellen kann.
Für die Kamera gilt wie für das Set, dass sie fest montiert werden sollte. Es gibt Webcams, die unten einen kleinen "Klemm-Fuss" haben, und bequem auf einen 8ter-Stein (die Logitech z.B.) geklemmt werden können. Webcams werden gewöhnlich über USB angeschlossen, welchen heute eigentlich jeder PC besitzt. Das Kabel sollte nur lang genug sein.
2 Webcams kann ich hier vorstellen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben:
Die "Quickcam 9000 Pro " und die "Logitech QuickCam for Notebooks Deluxe"
Die "Deluxe" ist kaum noch zu bekommen, und auf die 9000er schwören 70% der Brickfilmer
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| QuickCam 9000 Pro |
Logitech QuickCam for Notebooks Deluxe |
Webcams haben gegenüber Digi-Cams einen entscheidenden Nachteil: Sie haben eine wesentlich schlechtere Auflösung.
Hat man ein oder zwei Filme gedreht und Spass an der Sache gefunden, steigt man oft automatisch auf eine Digi-Cam um. Denn das "Kino-Mässige" Filmgefühl verliert sich durch mangelnde Tiefenschärfe und Auflösung der Webcams, die meistens nicht höher asl 640 x 480 Pixel beträgt. Jedoch ist das Capturen der Bilder wesentlich komfortabler, da es - einmal installiert - jede menge freie Software dazu gibt.
Ein Tutorial dazu gibt es hier.
2. DigiCam
Anders ist das bei Digi-Cams. Hier gibt es 2 Arten der Übertragung. Man schiesst die Bilder und speichert sie auf der internen SD-Karte um sie später auf den PC zu übertragen, oder geht direkt an den PC über den USB-Anschluss. Letzeres ist aber nur mit bestimmten Kameras von Canon möglich, wie hier die abgebildete "Canon-Powershot A520". Zu beachten ist bei DigiCam und Camcordern, das "AutoFocus" deaktiviert werden kann. Es gibt hässliche Effekte, wenn die Cams sich selber auf das eigene Objekt scharf stellen. Ideal ist, wenn die Cam eine "Fernbedienung" hat. So braucht man die Cam nicht zu berühren, um ein Bild zu schiessen. Denn auch die kleinste Berührung ergibt oft wackler, die hinterher im fertigen Film zu sehen sind. Dauras erschliesst sich, dass man unbedingt mit einem Stativ arbeiten sollte. DigiCams und Stative bekommt man heute schon sehr günstig, so dass auch der Einstieg hier nicht sonderlich teuer ist. Leidig ist hier das Thema der Software. Es gibt nur 2 kostenlose Programme die von einer DigiCam capturen können. Das kommerziele SMP in der Version "5" ist hier meines Erachtens unnötig teuer. Hier greift man dann besser auf das Freeware-Programm CSMC von Haukinger zurück.
Ein Tutorial zu DigiCam und der Software CSMC gibt es hier.
Tipp:
Auch wenn für Nahaufnahmen geeignet, brauchen DigiCams einen Mindestabstand zum Objekt (ca. 5cm), damit dieses nicht verschwimmt oder unscharf wird. Somit sind real geschossene Close-Ups nur bedingt möglich, in dem man nämlich später einfach im Video-Schnitt-Programm das Bild vergrössert/heran zoomt.
Für welche Cam man sich entscheidet ist wie so oft der eigenen Philosophie überlassen. Zum vergleich sind nachfolgend 2 Bilder zu sehen, die den Unteschied von der Webcam zur DigiCam darstellen sollen (Nachbearbeitet mit Photoshop).Vieleicht ist damit eine kleine Entscheidungshilfe geschaffen.

Die Bilder stammen mit freundlicher Genehmigung aus dem Film "Vom Fischer und seiner Frau" von Mirko Horstmann.
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Wichtig ist jedoch für beide Arten der Kameras eine gute Ausleuchtung des Set´s. Nur so kann ein wirklich schönes Bild geschossen werden.
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