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Vom Filme machen... This site in english

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Wege, wie man eine Legofilm erstellen kann. Der einfachste, ist der Weg über die Webcam. Die Software dafür wird im Internet oft gratis angeboten, sodass man nicht auf teure Markenprodukte angewiesen ist. Letztere haben aber oftmals Testversionen, die für eine bestimmte Zeit gratis nutzbar sind. Ich will hier nur einen kleinen Ratgeber für den ersten Einstieg geben. Eigentlich könnte man auch Erfahrungsbericht sagen, doch so können Sie von meinen Fehlern profitieren und es gleich besser machen.
ÄND ÄKTSCHN...

Aller Anfang...
Brickfilme gibt es nun schon zu Hauf im Internet. Manchmal staunt man, lacht man, oder gruselt man sich sogar bei solch einem Film. Es gibt gute, weniger gute, Filme die herausragen und Filme, die man immer wieder gerne guckt. Aber wie macht man denn so was? Wie erreicht man, dass man den "perfekten" Brickfilm kreiert?
DAS kann und will diese Seite nicht beantworten. Roland Emmerich, Steven Spielberg, und George Lukas fragen sich das wohl auch andauernd. Aber - es gibt dafür kein Allheilmittel. Mit Legosteinen muss es doch viel einfacher sein, denn nichts ist kleiner und leichter zu besorgen, und Lego zu animieren ist doch nichts besonderes!? Dem ist aber nicht so! Diese Seite soll helfen Grundwissen des Brickfilmens zu vermitteln, auf welches man aufbauen kann und somit, jedenfalls technisch auf der sicheren Seite steht.
Aber womit fängt man beim Filmen an? Was ist das wichtigste an einem Film/Brickfilm?
Zu aller erst steht hier wohl die Story.

Die Story
Wie so oft fängt auch das schönste mit grauer Theorie an, denn die Story sollte, bevor man filmt, gut durchdacht sein. Wenn der Betrachter der Story nicht folgen kann, oder sie nicht versteht, geht der Film unter. Story ist hier aber auch mit "Handlungsablauf" gleichzusetzen, denn nicht jeder Brickfilm ist ein Spielfilm. Dennoch sollte das, was man zeigen möchte vorher zu Papier gebracht werden. Hier hilft es oft, wenn man einen Freund/Bekannten die Story oder das Script einmal lesen lässt, oder natürlich vorließt. Stellt man hier Unklarheiten fest, weis man, dass man noch einiges zu verbessern hat. Denn wenn der "Testperson" schon etwas unklar ist, wird es wahrscheinlich jedem anderen ähnlich gehen.
Grundsätzlich kann man die Story in 3 Teile aufteilen: die Einführung (Prolog), der Hauptteil und das Ende (Epilog). Die Einführung sollte dem Zuschauer einen Überblick über die Umgebung, die Figuren (Wer ist Wer, Wo und Warum?) geben. Wie schon im Deutschunterricht gelehrt wird der Höhepunkt der Story meistens im Hauptteil zu finden sein.
Das Ende...ist klar...

Storyboard
Was das soll? Mit einem Storyboard, dass sind einzelne skizzierte Szenen des Filmes, die festlegen wo was aus welcher Perspektive gefilmt wird, kann man sich einen Überblick über Umfang und Größe des Projekts verschaffen. Am wichtigsten jedoch ist ein Storyboard dafür, dass man während des Filmens nicht etwa eine Szene vergisst zu drehen, oder verkehrt dreht. Ferner kann man so auch leicht feststellen, ob eine Szene überhaupt machbar ist, wo evtl. eine Blue/Greenscreen gebaut werden muss, welche Sets gebaut werden müssen etc... Wenn man das alles im "Kopf" kann, benötigt man das natürlich nicht. Besser ist es aber schon.
Der TrickTipp von GoLego! zeigt, wie man mit dem kostenlosen Programm CeltX ein solches Storyboard erstellt.

Trailer
Auch bei einem Trailer gibt es einiges zu beachten. Ein Trailer wird in der Filmindustrie hauptsächlich zu Werbezwecken eingesetzt, um das mögliche, potentielle Publikum auf den Film aufmerksam zu machen. Ein Trailer beinhaltet meistens den Start-Termin, einige Szenen, die das Genre des Filmes bezeichnen (Horror, Action, Sci-Fi, Komödie…), so wie eine kurze Einsicht auf den groben Handlungsstrang. Natürlich wird nicht die ganze Story im Film erzählt, sondern eben nur angedeutet.
Die Szenen werden meistens auf die musikalische Untermalung im Trailer zurecht geschnitten, ohne hier einen Bezug auf die wirkliche Szenen-Reihenfolge im Film haben zu müssen.
Action/Horror-Trailer nutzen oft weiße "Kurzblenden", um einen gewissen Schock-Effekt zu erzielen. Ebenfalls werden Auszüge der Special-Effects gegeben, ohne aber die besten dieser zu Zeigen, um eine Steigerung vom Trailer zum Film zu erhalten.
Neben den Stimmen der Schauspieler wird meistens ein Erzähler eingesetzt, der kurz den Film erläutert und Schauspieler/Regisseur/Produktionsfirma vorstellt. Ein Trailer endet dann meistens mit dem nochmaligem einblenden des Start-Termins, der "Lohnliste" (Credits), und oftmals einer kurzen Fanfaren-ähnlichen "Nach-Sequenz" aus dem Film.


 
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