Stopmotion mit Spielsteinen

Legosteine erwachen zu neuem Leben

Sicherlich hat jeder in seiner Kindheit mit den bunten Legoklötzen gespielt. In unserer Fantasie erschufen wir futuristische Piratenschiffe oder seltsame Monster, schnelle Autos und aufregende Raumstationen. Im Laufe der Zeit wurde aus Lego ein echtes Kultobjekt.

Merchandise, zahllose Erweiterungspackungen, spezielle Shops und Parks wurden ins Leben gerufen. Heutzutage kommt kaum noch ein Kind an Lego vorbei und kennt die kleinen, bunten Steine sowie die gelben Männchen mit ihren zwei typischen hakenförmigen Händen. Besonders Legosteine lassen sich zu weit mehr, als nur zum Spielen nutzen.

Dies zeigen clevere Köpfe, die in den Figuren echtes Trickfilm-Potenzial sehen. Die Idee hierzu entstand bereits vor vielen Jahren, noch bevor der berühmte „The Lego Movie“ das Licht der Kinos erspähen durfte. In vielen aufwendigen Stunden Kleinstarbeit, erschufen Studenten mit ihren Lego-Sets und Lego-Männchen, lustige Stopmotion-Filme für den eigenen Zeitvertreib.


Lustiger Zeitvertreib mit echter Passion

Aus dem lustigen Hobby entwickelte sich schnell eine echte Passion. Immer mehr Künstler versuchten sich an den kurzweiligen Clips und hauchten ihren Kreationen Leben ein. Der Vorteil an den Bauklötzen: Weder große Set-Aufbauten noch Schauspieler werden benötigt, um die Filme zu realisieren. Bereits ein einfaches Smartphone reicht den meisten aus, um mit der Stopmotion-Tricktechnik die Filme zu produzieren.

Viele der Sets sind innerhalb von Minuten aufgebaut, andere benötigen Stunden für spektakuläre Landschaften. Der Spaß steht immer im Vordergrund. Die kleinen Lego-Figuren hingegen lassen sich nicht unbegrenzt bewegen, sie sind sogar in ihren eigentlichen Bewegungen erheblich eingeschränkt. Doch gerade dieser Aspekt macht es so unterhaltsam, die ungelenken Charaktere in den Filmen durch die Gegend stolper